Schulchronik der VS Lustenau Rotkreuz

1967/68
Die Expositur „Rotkreuz“ der VS Rheindorf zieht am 13. November 1967 mit sechs Klassen in den Osttrakt des nur zum Teil fertig gestellten Schulgebäudes ein.

1968/69
Fertigstellung des Schulgebäudes. Direktor Anton Fitz wird zum Leiter der Volksschule Rotkreuz bestellt. Fünf Lehrpersonen und der Direktor unterrichten in sieben Klassen 258 SchülerInnen. Neben der VS Rotkreuz im Osttrakt sind die Hauswirtschaftliche Berufsschule und eine Klasse der Haushaltungsschule im Nordtrakt sowie die Expositur der Hauptschule Kirchdorf und eine Klasse der Sonderschule im Westtrakt untergebracht.

1968 bis 1979
Zeit des großen Lehrermangels: Trotz hoher Schülerzahlen können jährlich höchstens 12 Klassen eröffnet werden, davon müssen bis zu drei „lehrerlos“, geführt werden. Die Schülerhöchstzahl 30 wird oft erheblich überschritten. Es gibt Klassen mit mehr als 40 SchülerInnen.

1978/79
Direktor Erich Hollenstein wird nach der Pensionierung von Dir. Anton Fitz zum Schulleiter bestellt. Sechs LehrerInnen und der Schulleiter unterrichten in acht Klassen 225 SchülerInnen.

1978/79
Einführung der Vorschulklasse an unserer Schule. Gründung des Elternvereins an unserer Schule.

1979/80
1. Sport- und Spielfest der Schule.

1983/84
Große Zeichen- und Werkausstellung, Darbietungen aller Art und aller Klassen am „Tag der offenen Tür“. Theatergruppe, Schülerchor und Spielmusikgruppe der Schule unter der Leitung von Josef Hämmerle und Werner Lapitz führen die Kantate „Max und Moritz“ szenisch auf. Kostüm und Maske kommen von Irmgard Giesinger.

1985/86
Tiefstand der Schülerzahl: 182 SchülerInnen / 9 Klassen. Theatergruppe, Schülerchor und Spielmusikgruppe der Schule unter der Leitung von Josef Hämmerle und Werner Lapitz führen die Kantate „Till Eulenspiegel“ im Reichshofsaal in Lustenau und im Rahmen der Amateurtheatertage in Feldkirch auf. Kostüm und Maske kommen wieder von Irmgard Giesinger.

1990/91
Direktorin Hanna Palm wird nach Pensionierung von Dir. Erich Hollenstein als Schulleiterin bestellt. Zu diesem Zeitpunkt werden 239 Kinder in zehn Klassen von zehn LehrerInnen unterrichtet.

1990 bis 1998
Die Schulraumnot wird mit jedem Jahr prekärer. Steigende Schülerzahlen an der Volksschule und in der Allgemeinen Sonderschule erfordern mehr Klassenräume. Sogar die Werkräume und das Lehrmittelzimmer werden zu Klassenräumen umfunktioniert.

1991/92
Prämierung des Klassenprojektes beim Wettbewerb des Österreichischen Informationsdienstes für Entwicklungspolitik „Kinder stellen schlaue Fragen“. Klassenlehrerin Herta Lechner wird mit zehn SchülerInnen der 3a Klasse zur Teilnahme an der internationalen Kinderkonferenz in Wien eingeladen.

1992/93
Aussiedlung der Hauswirtschaftlichen Berufsschule, das Obergeschoß des Nordtrakts mit zwei Klassen und einem Gruppenraum bringen unserer Schule den für dieses Jahr dringend benötigten Klassenraum. Erstmals gehen an unserer Schule Herta Lechner und Gerald Grahammer mit ihren Klassen auf Schullandwoche. Sie fahren eine Woche zu ihren Partnerklassen und Brieffreunden nach Gmünd in Niederösterreich.

1993/94
25 Jahre VS Rotkreuz
Projektwoche „Schaffen und Bewegen“ mit Kunstschaffenden und Artisten: Auflösung der Klassenverbände, freie Wahl der Werkstätten,  abschließender Festakt und umfassende Werkschau unter dem Motto: „Eine Schule öffnet sich“. Der Elternverein veranstaltet dazu ein tolles Schulfest. „Lesefestwoche“ – erstes schulübergreifendes Projekt gemeinsam mit der ASO zum Thema „Kreativer Umgang mit Büchern“. „Das Ungeheuer von Koslep“, Kinderkrimi – Aufführung der 2b und 3a im Landhaus Bregenz unter der Leitung von Herta Lechner und Gertrud Moosbrugger im Rahmen der Vorarlberger Lesewochen.

1994/95
Gerda Loacker und Christof Jagg übernehmen die erste Integrationsklasse an unserer Schule. Eine Delegation japanischer SchulexpertInnen besucht auf Empfehlung von Landesrätin Elisabeth Gehrer unsere Schule.

1995/96
Nach Aussiedlung der Säuglingsfürsorge, steht das Arztzimmer nun auch als provisorischer Raum für die Zentrale Schülerbibliothek zur Verfügung. Herta Lechner und Werner Lapitz bauen nach ihrer Schulbibliothekarausbildung die Schülerbücherei auf und betreuen diese im Rahmen eines Schulversuchs.

1996/97
Preisträger bei einem vom Österreichischen Kulturservice für alle Pflicht- und Höheren Schulen Österreichs ausgeschriebenen Wettbewerb: Cornelia Tschallener-Hämmerle gewinnt mit ihrer 4b Klasse mit dem Konzept für eine Kreativwoche im Kleinwalsertal „Wege gehen – Brücken bauen“. Gemeinsam mit Architekt Martin Häusle und vier heimischen Kunstschaffenden verbringen die Kinder eine spannende Woche auf den Spuren der Walser.

1998/99
Das SPZ Lustenau bezieht den Neubau und ist nur noch mit einer Klasse und dem Werkraum im VS-Komplex untergebracht. Erstmals gibt es für unsere Schule ausreichend Raum.

1999/2000
„Bildsprache“ - Ausstellung von Schülerarbeiten, die im Rahmen der unverbindlichen Übung „Bildnerisches Gestalten“ unter der Leitung von Werner Lapitz entstanden sind, im Foyer des Reichshofssaals. Herausgabe des ersten Schulkalenders „Bildsprache“. Eröffnung der neuen Zentralen Schulbibliothek mit Festakt und „Tag der offenen Tür“. Projekte aller Klassen, die in Zusammenarbeit mit Kunstschaffenden unter dem Motto: „Alles dreht sich um das Buch“ entstanden sind, werden dokumentiert und in einer großen Ausstellung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Unterschiedlichste szenische und musikalische Darbietungen der SchülerInnen geben Einblick in das bei der Projektarbeit Erworbene.

2001 bis 2004
Teilnahme unserer Schule an einem EU-Bildungsprojekt COMENIUS: Vernetzung mit sechs Grundschulen aus Deutschland, Tschechien, Italien, Spanien England und Finnland, die mit zahlreichen gemeinsamen Aktivitäten sowie SchülerInnen- und LehrerInnenaustauschen das Schulleben bereichern und ihm eine internationale Atmosphäre geben. Koordinatorin: Herta Lechner.

2002/03
Schülerhöchststand: 359 SchülerInnen / 16 Klassen. Da das SPZ wider Erwarten wächst und mehr Klassen benötigt, kommt es leider schon wieder zu Engpässen im Schulraum. „Leseort“ – schulübergreifende Projektwoche gemeinsam mit dem SPZ zum Thema „Lesen“.

2003/04
Erstmals veranstalten wir gemeinsam mit unserem Elternvereinein einen Adventmarkt auf unserem Schulhof. Comenius Projektabschluss – Delegationen von LehrerInnen und SchülerInnen aller Partnerschulen treffen sich bei uns zum offiziellen Ausklang des EU Schulprojektes. Präsentation der gemeinsamen „Comenius Flagge“.

2004/05
Eröffnung eines EDV- Raums – Bruno Jagg übernimmt die Einrichtung und fachliche Betreuung des Spezialraums mit 17 vernetzten PCs zum Einsatz im Unterricht für alle Klassen.

2007/08
Werner Lapitz wird als neuer Direktor der Volksschule Lustenau Rotkreuz bestellt.

2008/09
40 Jahre VS Rotkreuz

Unsere Schule feiert ihr 40jähriges Bestehen. Im Mai 2009 findet eine Projektwoche (Kreativität im Wandel der Zeit) statt. Die Klassenverbände werden in dieser Woche aufgelöst - alle Kinder haben die Möglichkeit, an einer von acht Projektgruppen teilzunehmen.

2012/13
Unter der Federführung von Gerald Grahammer startet an unserer Schule das Comenius-Projekt "Follow our footprints", das gemeinsam mit Schulen aus sechs anderen Ländern realisiert wird.

2013/14
Direktor Lapitz verabschiedet sich nach 36 Dienstjahren an der VS Rotkreuz mit Ende des Kalenderjahres in den Ruhestand. Am 1.1.2014 übernimmt Wolfgang Felder das Amt der Schulleitung. Als Direktor der VS Rotkreuz übernimmt er nun rund 30 Lehrpersonen und 14 Klassen mit insgesamt mehr als 250 Kindern.
Die Schulbücherei wird von Elisabeth Hämmerle und Harald Eckhart übernommen und neu gestaltet.
Erstmals in der Schulgeschichte gewinnt die 4a-Klasse die "Safety-Tour" und darf zum Bundesfinale nach Wien reisen.